STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Vom Genesungsheim zur Rehaklinik

Die Vortragsreihe des Stadtgeschichte Rheinsberg e. V. erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Am Dienstag, 9. August 2016, ging es per Schiff zur Rehaklinik Hohenelse, einer Einrichtung, die als Genesungsheim in den Jahren 1902 bis 1904 erbaut wurde. Bereits während der Fahrt mit dem Schiff der Reederei Halbeck über den Rheinsberger See, konnte Winfried Resmer, der 20 Jahre in der Klinik gearbeitet hat, den über 50 Teilnehmern viel Interessantes über die wechselvolle Geschichte erzählen.
In den über hundert Jahren seiner Existenz war das Objekt unter anderem Erholungsstätte, Lazarett, Heileinrichtung für Tbc-Kranke und Diabetikersanatorium. Die historischen und aufwändig sanierten Gebäude zeugen von der Baukunst früherer Handwerker-Generationen. Nach der Wende in den 90er Jahren großzügig erweitert, verfügt die Rehaklinik, in der Diabetiker, aber auch Herz-Kreislauf-Patienten sowie Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates im Rahmen eines Reha-Aufenthaltes betreut werden, heute über 206 Betten.
Die Teilnehmer, die in zwei Gruppen geführt von Winfried Resmer und Holger Pfeifer, sowohl einen Blick in einige Gebäude als auch auf die Außenanlagen werfen konnten, zeigten sich von der Einrichtung der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg beeindruckt. Großen Zuspruch fand auch die Dokumentation von Holger Pfeifer über die Klinik, von der gleich mehrere Teilnehmer ein Exemplar erwarben.

Vortrag über die Geschichte mit Winfried Resmer

Ankunft des Fahrgastschiffes in Hohenelse

Teilnehmer der Führungen

ehemaliges Hauptgebäude des Genesungsheimes

Uhrenturm

An der ehemaligen Villa des Prof. Krause

In der "Magistrale"

Haus 2

Eingangshalle des alten Verwaltungsgebäudes
 
. Stadtgeschichte Rheinsberg e. V. Vortrag Hohenelse